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Meine Sucht |
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So, und jetzt wunderst Du Dich also...
Weil ich mich in einem unkontrollierbarem Medium wie dem Internet oute?
Weil das Thema der eigenen Suchterkrankung ein unausgesprochenes Tabu zu sein hat?
Weil ich doch eigentlich ganz normal aussehe?
Mit allem hast Du vielleicht ein bisschen Recht- aber:
-wer soll anderen, die in der Tinte sitzen Mut machen, wenn nicht die, die den Weg
schon gegangen sind...
- wer soll dafür sorgen, dass Sucht beim Namen genannt werden kann ohne einen
roten Kopf zu bekommen,wenn nicht die, die sich nicht mehr schämen müssen...
- wer soll anderen die Hand reichen, wenn nicht die, die ihre eigene Abstinenz auch
früher zugereichten helfenden Händen zu verdanken haben..
Seit 26 Jahren lebe ich jetzt alkohol- und drogenfrei- mit 2 glücklicherweise zeitlich
sehr begrenzten Abstürzen...
Magst Du mal sehen, wie sehr sich dass lohnt???


Eigentlich fing mein Leben erst nach der 1-jährigen
Therapie im Schloß Mackenzell richtig an!
Mein besonderer Dank geht an :
Papa Flügel
Sie
haben an mich geglaubt,
als ich selbst den Glauben
schon lange verloren hatte!
meinen Exmann Klaus (und heute bester Freund)
Du
hast mir immer zur Seite gestanden
meine beste Freundin Doris

Du weißt schon...
meinen Mann Urmel

Fels in der Brandung...
Und wenn Du jetzt vielleicht meinst, Du schaffst dass nie- Deine Sucht hat Dich so gefangen, und Du bist so schwach....das dachte ich auch mal.
Jetzt weiß ich, wie stark ich sein kann!
Und ich weiß, dass es für JEDEN möglich ist, ein ganz normales, fröhliches, durchschnittliches Leben zu führen- solange man absolute Absinenz lebt.
Ein bisschen Sucht geht nicht- das müssen wir alle begreifen- es gibt nur:
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Ein Gedicht aus der Suchtfibel Wir tranken
vor Glück - und wurden unglücklich;
Der Süchtige wird in der Sucht niemals finden, was er
sucht.
Helga Schäferling
Die Sucht ist ein hervorragendes Lösungsmittel: sie löst Familien, Ehen, Freundschaften, Arbeitsverhältnisse, Bankkonten, Leber- und Gehirnzellen auf. - sie löst nur keine Probleme.
Das Hirn ist wie geschaffen für Drogen. Je mehr man nimmt, desto weniger wird es, bis sich die Drogen endlich von allein erübrigen. Erhard Blanck
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Sucht ist der Endzustand der Misshandlung
Realität ist der Zustand, der aus Mangel an Alkohol entsteht.
Alkohol ist eine der teuersten und langwierigsten Arten, Selbstmord zu begehen. Erhard Blanck
Alkohol ist ein Tröster, der trostlos macht. Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck
Sich das Richtige nehmen und nicht mehr an der falschen Stelle darauf warten, befreit von der Sucht.er .Ute Lauterbach |